Projektbeschreibung

Die beiden denkmalgeschützten Doppelhäuser Hügelweg 4/6 und 10/12 werden umfassend saniert und für einen neuen Nutzungszyklus instand gestellt. Die Gebäude stammen aus der ersten Bauetappe der Wohngenossenschaft Geissenstein und sind als Teil des Eisenbahnerdorfs Geissenstein schützenswert. Die Sanierung erfolgt deshalb zurückhaltend, sorgfältig und in enger Abstimmung mit der Denkmalpflege.

Im Zentrum stehen die statische Ertüchtigung der Gebäude, die Erneuerung sämtlicher Installationen sowie die Verbesserung des Wohnkomforts bei gleichzeitigem Erhalt der charakteristischen Bausubstanz. Die Dächer werden ertüchtigt und gedämmt, Küchen und Nasszellen erneuert, die Elektro- und Sanitärinstallationen vollständig ersetzt und die Gebäude brandschutztechnisch sowie energetisch punktuell verbessert. Die Wärmeversorgung erfolgt künftig über eine gemeinsame, nachhaltige Lösung mit Wärmepumpen und Erdsonden.

Ergänzend entstehen neue Velounterstände, die als transparente Balkon- beziehungsweise Pergolakonstruktionen ausgebildet werden. Sie schaffen zusätzlichen Nutzen für die Wohnungen und fügen sich untergeordnet in die Umgebung ein. Auch die Gärten und Aussenräume werden erneuert und wieder als durchgrünte Privatgärten ohne Neophyten erlebbar gemacht.

Das umfassende Sanierungsprojekt wird im unbewohnten Zustand umgesetzt. Die Bauarbeiten sind weit fortgeschritten und die Wohnungen ab Juni 2026 bezogen. Im Nachgang zum Bezug werden die Umgebungsarbeiten sowie die Strassensanierung vom Hügelweg abgeschlossen.

Projekthistorie & Projekttermine

  • Die interne Planung wurde 2022 gestartet.

  • Basierend auf einer Machbarkeit zu Kosten und Umsetzungsvarianten wurden gemeinsam mit den Behörden Rahmenbedingungen für das Projekt zusammengestellt.

  • Darauf aufbauend konnte im Sommer 2023 via Planerwahlverfahren ein Architektenteam für die Umsetzung gewonnen werden.

  • Die Vorprüfung für die Einreichung bei SBK und Denkmalschutz erfolgte zwischen 2023 und 2024.

  • Das Baugesuch wurde im April 2024 eingereicht.

  • Der Baustart erfolgte Ende 2024 nach Erhalt der Bewilligung.

  • Nach den nötigen Schadstoffsanierungen und Installationsrückbauten wurden die Erdsonden Anfang 2025 gebohrt.

  • Aufgrund von Lieferschwierigkeiten und den Witterungsverhältnissen kommt es zum Jahresende 2025 bei der Fassadenrenovation zu Verzögerungen.

  • Aufnahmen ergeben, dass nicht nur die Kanalisation sondern auch alle anderen Werkleitungen in der Hügelwegstrasse erneuert oder revidiert werden müssen. Dies erfolgt im Mai 2026 vor dem Bezug der Wohnungen.

  • Die Gebäude werden im Juni 2026 fertiggestellt.

  • Die Umgebungsarbeiten sollen bis im Spätsommer 2026 abgeschlossen sein.